FKK in Deutschland

Deutschland ist bekanntermaßen das Mutterland der Freikörperkultur (FKK). Von Deutschland trat nahm gegen Ende des 19. Jahrhunderts die FKK ihren Siegeszug durch Europa an. Vor allem England, später Frankreich wurden zu Hochburgen der FKK.

FKK in Deutschland war zunächst eng verbunden mit Reformbewegungen wie der Gesundheitsreform und der Kleiderreform. Die industrielle Revolution hatte den Menschen in Deutschland unerträgliche Lebensumstände beschert, in den Industriestädten, vor allem aber in Berlin, mussten 12 bis 14 Menschen in einem Raum leben, oftmals wurde sogar das Bett der Familie tagsüber an einen Schlafgast untervermietet. Ärzte empfahlen den chronisch Kranken Bäder in Sonne und Luft, hierbei sollte auf Kleidung verzichtet werden.

So entstanden in Deutschland die Licht- und Luftbäder, Vorgänger der heutigen FKK-Anlagen. Zunächst waren diese Bäder streng nach Geschlechtern getrennt, in den frühen 20ern des 20. Jahrhunderts setzten sich dann FKK-Familienbäder durch. Die in Vereinen organisierte FKK in Deutschland wurde 1933 durch das nationalsozialistische Regime verboten, bildete sich aber unmittelbar nach Kriegsende neu. Überall in Deutschland (West) wurden die alten FKK-Gelände wiederhergerichtet oder es entstanden neue Vereine mit FKK-Geländen. Zur Zeit der eher prüden Adenauer-Regierung gab es in Deutschland (West) einmal nahezu 80.000 organisierte Mitglieder in den Vereinen. Mit der Liberalisierung in Folge der 68er-Bewegung sank die Zahl der Mitglieder der FKK-Vereine in Deutschland, dafür entstanden überall an Seen, Füssen und Küsten FKK-Bademöglichkeiten.

Eine empfehlenswerte FKK Anlage in Deutschland ist der FKK Campingpark Rosenfelder Strand.

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